"Tragödie" (Vorlage für: Allegorien N.F. Nr. 66)
Gustav Klimt
1897
ObjektnummerGKZ340
Strobl-Nr.Strobl 340
Künstler:in
Gustav Klimt
(Wien 1862 - 1918 Wien)
Datierung1897
Maße42 × 30,9 cm
TechnikBleistift, schwarze und weiße Kreide, Goldfarbe auf Papier
Signaturr.u. "GVSTAV | KLIMT | 1897"
Beschriftungim Bild M.o. "TRAGOEDIE"
Besitzer:in
Wien Museum
(Wien)
Inv.-Nr. Wien Museum25007
Ausstellungsgeschichteehemalige:r Besitzer:inbis 1901 Gerlach & Schenk (Wien, 1882 - 1904)Besitzer:inab 1901 Wien Museum (Wien)
Werkverzeichnis
Alice Strobl, 1980: Die Hintergrunddarstellung "Der Sieg des Herakles über den Kerberos" aus: E. Gerhard, Auserlesene Vasenbilder, 2. Teil, Berlin 1843, Taf. CXXXI kopiert.
Wien, Wien Museum Karlsplatz, 2012:
In Klimts Tragödie werden abermals verschiedene kulturelle Anregungen miteinander kombiniert: Das breite Halsband der personifizierten Allegorie und die Maske in ihren Händen verweisen auf die Antike, der Drache geht auch chinesische Vorbilder zurück und die schlanken Frauenfiguren zu beiden Seiten scheinen der Entstehungszeit, etwa dem Werk Toorops, entliehen zu sein. Neu ist auch die starre Frontalität der Hauptfigur, die durch Fernand Khnopff angeregt worden sein könnte.(1)
(1) Hans Bisanz: Gustav Klimt – Zeichnungen und Vorstellungsbilder des Seelischen, in: Carl Haenlein (Hg.): Gustav Klimt. Zeichnungen 1880-1917. Ausgewählt von Serge Sabarsky, Hannover 1984, S. 16f.
Zuletzt bearbeitet03.05.2026
Informationen zu diesem Werk können sich aufgrund laufender Forschungsarbeiten ändern.
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