Foto: Leopold Museum, Wien | Vienna
Kopie nach der HI. Justina des Moretto da Brescia (Kunsthistorisches Museum, Wien)
Foto: Leopold Museum, Wien | Vienna

Kopie nach der HI. Justina des Moretto da Brescia (Kunsthistorisches Museum, Wien)

Gustav Klimt

zwischen 1878 und 1885




Object numberGKZ111
Strobl-Nr.Strobl 111
Künstler:in (Wien 1862 - 1918 Wien)
Datezwischen 1878 und 1885
Dimensions22,5 × 16,5 cm
MediumAquarell auf Papier
Inv. Nr. Leopold Museum, WienDL659
Curatorial Remarksfür die Kopien alter Meister für Schloss PeleschExhibitions
  • 2018 Wien, Leopold Museum (22.06.2018 - 04.11.2018)
  • Published References
  • Christian M. Nebehay, Gustav Klimt. Dokumentation, Wien 1969, S. 101 (Abb. 139)
  • Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen 1878-1903, Bd. I, Salzburg 1980, WV-Nr. 111, S. 44 (Abb. S. 45)
  • Hans-Peter Wipplinger/Sandra Tretter (Hg.), Gustav Klimt. Jahrhundertkünstler (Ausst. Kat. Leopold Museum, Wien 2018), Wien 2018, S. 28
  • Provenance
  • 1918 Nachlass Gustav Klimt, Wien
  • vermutlich 1918-1950 Johanna Zimpel, Wien
  • (vermutlich 1950) Rudolf Zimpel, Wien
  • ARGE Sammlung Gustav Klimt, Wien
  • Leopold Museum, Wien | Vienna (Dauerleihgabe Sammlung Gustav Klimt, Wien)

  • ehemalige:r Besitzer:in Nachlass Gustav Klimt (Wien 1918)ehemalige:r Besitzer:in1918-1950 Johanna Zimpel (Wien 1873 - 1950 Wien)ehemalige:r Besitzer:in Rudolf Zimpel (Wien 1898 - 1984 Mödling)Besitzer:in(Wien)Leihnehmer:in
    Katalogtext
    Alice Strobl, 1980:
    Im Zusammenhang mit den Kopien für die Sommerresidenz des Königs von Rumänien Schloß Pelesch entstanden. Während in der bisherigen Literatur diese Arbeiten um 1885 angenommen wurden, schreibt Klimt in seinem Lebenslauf, daß er Ahnenbilder, Gobelinmalereien und Kopien nach alten Meistern für den König von Rumänien bereits 1883 in Angriff genommen habe, Arbeiten, die sich sicher auf einen längeren Zeitraum erstreckten.

    Daß Klimt im Kunsthistorischen Museum Kopien nach Meisterwerken anfertigte (Dobai 1958, S. 109), ist durch eine von A. Comini  festgestellte Eintragung im Kopistenbuch dieses Instituts dokumentiert, derzufolge Klimt am 28. 4. und 3.6.1885 Tizians lsabella d'Este kopierte (Nebehay 1969, Abb. 137). Dieses Werk ging in den Nachkriegwirren zugrunde. Das kleine Format des Aquarells nach Moretto sowie der Umstand, daß beide Kopien in Wien verblieben, deuten darauf hin, Klimt habe sie als Behelf für eine zweite größere Fassung benützt, die nach Rumänien ging. Eine Entstehung des Blattes im Rahmen von Klimts Kopiertätigkeit während seines Studiums bei Laufberger ist ebenfalls nicht auszuschließen.

    Online Ressourcen
    Online Ressource

    Last edited16.01.2026

    Informationen zu diesem Werk können sich aufgrund laufender Forschungsarbeiten ändern.

    Information about this work may change as the result of ongoing research.
    ExpandView PDFPermalinkhttps://digitalepublikationen.albertina.at/en/objects/19-578715/kopie-nach-der-hi-justina-des-moretto-da-brescia-kunsthist