Foto: Kunstpalast, Horst Kolberg
Dame im Morgengewande
Foto: Kunstpalast, Horst Kolberg

Dame im Morgengewande

Gustav Klimt

1896




Object numberGKZ280
Strobl-Nr.Strobl 280
Künstler:in (Wien 1862 - 1918 Wien)
Date1896
Dimensions28,4 × 38,2 cm
MediumSchwarze Kreide, weiß gehöht, auf dunkelbraunem Papier
Signedr.u. "GVSTAV | KLIMT | 96."
Markingsr.u. Sammlerstempel "GE"
Besitzer:in
Inv. Nr. Kunstpalast DüsseldorfK 1924-381
Exhibitions
  • 2009 Düsseldorf, Museum Kunstpalast (30.04.2009 - 09.08.2009)
  • 2013 Berlin, Berlinische Galerie (24.10.2013 - 27.01.2014)
  • Published References
  • Ver Sacrum, 1899, Heft 5, S. 26
  • Mappe von J. Casper, Berlin 1899
  • Christian M. Nebehay, Gustav Klimt. Dokumentation, Wien 1969, S. 201 (Abb. 296)
  • Christian M. Nebehay, Gustav Klimt als Buchillustrator für die Zeitschrift "Ver sacrum", Wien 1970, S. 724, Nr. 53
  • Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen 1878-1903, Bd. I, Salzburg 1980, WV-Nr. 280, S. 96 (Abb. S. 97)
  • Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen Nachtrag 1878-1918, Bd. IV, Salzburg 1989, WV-Nr. 280, S. 235
  • Auf Papier: Von Raffael bis Beuys, von Rembrandt bis Trockel (Ausst. Kat. Museum Kunstpalast, Düsseldorf 2009), Bielefeld 2009, S. 375 (Abb. S. 301)
  • Die Sammlung Museum Kunstpalast Düsseldorf. Ausgewählte Werke aus den fünf Abteilungen, Düsseldorf 2011, S. 253 (Abb. S. 253)
  • Provenance
  • Gustav Engelbrecht, München
  • 28. u. 29.10.1924 Amsler & Ruthardt, Berlin, Los 407 (Abb.)
  • 1924 Kunstpalast, Düsseldorf (ehem. Kunstmuseum Düsseldorf, Kupferstichkabinett) (erworben bei Amsler & Ruthardt, 1924)

  • ehemalige:r Besitzer:in(Stralsund 1848 - 1923 München)Auktion Amsler und Ruthardt (Berlin, Deutschland)Besitzer:in Kunstpalast
    Katalogtext
    Düsseldorf, Stiftung Museum Kunstpalast, 2011:
    Kurz vor der Jahrhundertwende beginnt Gustay Klimt sich vom Historismus abzuwenden. In jenen Jahren schuf er insbesondere Frauenporträts. Die Kohlezeichnung "Junge Dame im Sessel" entstand 1896, ein Jahr vor Gründung der Wiener Secession. Die Zeichnung erschien 1899 unter dem Titel "Dame im Morgengewande" in der bedeutenden österreichischen Jugendstilzeitschrift "Ver Sacrum", dem Organ der Wiener Secession. Klimt hat den Kopf der Frau sorgfältig ausgeführt, während der Körper mit skizzenhaften, weich geschwungenen Linien nur angedeutet ist. Das Lächeln der Dame und ihr Blick aus dem Bild heraus, spricht den Betrachter direkt an. Klimt betont in diesem Werk die sinnliche Wiedergabe, die sich vom statuenhaften Zeichenstil einiger vorausgegangener Blätter abgrenzt. Seine Zeichnungen, flüchtige Notizen und kleine Studien, die oft in Gemälde mündeten, üben bis heute eine große Faszination aus. - Cora Faßbender
    Bildtext
    Gunda Luyken:
    Hier offenbart sich das zeichnerische Talent des österreichischen Künstlers Gustav Klimt: Den Kopf der Porträtierten führte er mit großer Sorgfalt aus, während der Körper in fließenden, geschwungenen Linien schemenhaft bleibt. Dem Blick der Dame, der uns direkt trifft, haftet etwas Sinnliches, aber auch Abwesendes an. Um die Jahrhundertwende zeichnete Klimt zahlreiche Frauenporträts, die ihm oft als Vorlagen für Gemälde dienten. Diese Zeichnung ist 1899 unter dem Titel „Dame im Morgengewande“ in der österreichischen Jugendstilzeitschrift „Ver Sacrum“ veröffentlicht worden.

    Last edited03.12.2025

    Informationen zu diesem Werk können sich aufgrund laufender Forschungsarbeiten ändern.

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    ExpandView PDFPermalinkhttps://digitalepublikationen.albertina.at/en/objects/19-578884/dame-im-morgengewande