Fotonachweis: Dorotheum Wien
Brustbild eines Kindes mit Blumen im Haar, Hand- und Fußstudie
Fotonachweis: Dorotheum Wien

Brustbild eines Kindes mit Blumen im Haar, Hand- und Fußstudie

Gustav Klimt

1898




Object numberGKZ369
Strobl-Nr.Strobl 369
Künstler:in (Wien 1862 - 1918 Wien)
Entwerfer:in (Brtnice (Pirnitz) 1870 - 1956 Wien)
Date1898
Dimensions39,8 × 29,9 cm
MediumBleistift auf Papier
Inscribedr.u. "Otto", "D"
Exhibitions
  • 2008 Liverpool, Tate Liverpool (30.05.2008 - 31.08.2008)
  • 2011 Wien, Belvedere (24.10.2011 - 04.03.2012)
  • 2012 Venedig, Museo Correr (31.03.2012 - 08.07.2012)
  • Published References
  • Emil Pirchan, Gustav Klimt, Ein Künstler aus Wien, Wien/Leipzig 1942 (Abb. 50)
  • Emil Pirchan, Gustav Klimt, Wien 1956 (Abb. 19)
  • Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen 1878-1903, Bd. I, Salzburg 1980, WV-Nr. 369, S. 120 (Abb. S. 121)
  • Tobias G. Natter and Christoph Grunenberg (Hg.), Gustav Klimt. Painting, design and modern life (Ausst. Kat. Tate Liverpool, Liverpool 2008), London/New York 2008, S. 190, Nr. 169 (Abb. mit Rahmen)
  • Agnes Husslein-Arco/Alfred Weidinger (Hg.), Gustav Klimt - Josef Hoffmann. Pioniere der Moderne (Ausst. Kat. Belvedere, Wien 2011/12), München 2011, S. 45, 321 (Abb. mit Rahmen)
  • Alfred Weidinger (Hg.), Klimt - nel segno di Hoffmann e della Secessione (Ausst. Kat. Museo Correr, Venedig 2012), Mailand 2012, S. 83/15 u. 232 (Abb. mit Rahmen)
  • Provenance
  • Mäda (Eugenia) Primavesi [Quelle: Strobl I]
  • Privatbesitz, Wien [Quelle: Dorotheum Wien]
  • 22.5.2014 Dorotheum, Wien, Los 1109 (Abb. 25)
  • Besitzer:in unbekannt

  • ehemalige:r Besitzer:in(Wien 1874 - 1962 Wien)ehemalige:r Besitzer:in, WienAuktion Dorotheum Wien [110500]Besitzer:in
    Werkverzeichnis
    Alice Strobl, 1980:
    Vorzeichnung für das Kind im Vordergrund der Randleiste auf S. 13 links
    Auktionskatalog
    Dorotheum Wien, 2014:

    Brustbild eines Kindes mit Blumen im Haar, Hand und Fußstudie, 1898, Vorzeichnung für “Ver Sacrum”, Märzheft 1898 für das Kind im Vordergrund der Randleiste auf Seite 13, am rechten Rand unten mit Otto D bezeichnet, Bleistift auf Papier, 39,8 x 29,9 cm, in einem Josef Hoffmann Rahmen, (K)

    Provenienz:
     Sammlung, Fam. Primavesi
     Privatbesitz, Wien

     Alice Strobl, Gustav Klimt, Die Zeichnungen 1878–1903, Band I, Verlag der Galerie Welz, Salzburg 1980, Seite 120, 121, Nr. 369

     Vergleiche:
     Ver Sacrum, März 1898, Seite 23 und Strobl Nr. 368

     Ganzseitig abgebildet:
     Emil Pirchan, Gustav Klimt, Ein Künstler aus Wien, Wien Leipzig 1942, Abb. 50;
     Emil Pirchan, Gustav Klimt, Wien 1956, Abb. 19

     Ausgestellt und publiziert:
     Gustav Klimt, Painting, Design and Modern Life, Tate Liverpool, 2008, Seite 190, Nr. 169 (Abb. mit Rahmen)
     Gustav Klimt/Josef Hoffmann, Pioniere der Moderne, Belvedere, Wien 2011, Seite 45 und 321 (Abb. mit Rahmen)
     Klimt, Nel Segno di Hoffmann e della Secessione, Museo Correr, Venezia 2012, Seite 83/15 und Seite 232 (Abb. mit Rahmen)

     ...Ver Sacrum ist die wichtigste Quelle für die Dokumentation seines Schaffens. Nicht nur wegen der vielen Photos nach seinen Bildern, vollendet oder in Zwischenzuständen, von seinen Ausstellungen, sondern vor allem nach seinen Zeichnungen, die somit genau zu datieren sind. Viele von ihnen wurden außerdem eigens für Ver Sacrum geschaffen und sind somit als künstlerischer Beitrag zu werten. “Das letzte Geheimnis erschloß sich ihm: die Kunst des Weglassens jeder Entbehrlichkeit. Da war seine Hand zur Wünschelrute geworden, er ließ sie leis den Schein der Welt entlang gleiten, bis sie, wo darunter ein Wesen verborgen lag, es ihm aufzuckend verriet: Stenogramme solcher Rutengänge nach dem Brunnen der Erscheinung sind diese Zeichnungen seiner Meisterschaft. Sein Auge hatte sich am Flammenbad der Empfängnis des Erscheinens fast blind geschaut, so horchte seine Hand jetzt zum Urgrund hinab: dazwischen liegt die gemeine Deutlichkeit des Tages, die hatte er nie bemerkt.”

    H. Bahr, zitiert nach E. Pirchan, Gustav Klimt, Wien 1956, Klimt persönlich, Leopold Museum, Wien 2012

    Notiz
    Elisabeth Dutz, 2022:
    Die Bezeichnung "Otto" rechts unten könnte ein Hinweis darauf sein, dass Otto Primavesi (Sohn) die Zeichnung von seiner Mutter Mäda Primavesi erhielt. Es kann ihn nicht darstellen, da er erst im August 1898 geboren wurde, die Zeichnung aber bereits im Märzheft 1898 Ver Sacrum abgebildet war.

    Last edited02.12.2025

    Informationen zu diesem Werk können sich aufgrund laufender Forschungsarbeiten ändern.

    Information about this work may change as the result of ongoing research.
    ExpandView PDFPermalinkhttps://digitalepublikationen.albertina.at/en/objects/19-580034/brustbild-eines-kindes-mit-blumen-im-haar-hand-und-fustud