Foto: Archiv Alice Strobl/ALBERTINA, Wien
Studie zu Bildnis Hermine Gallia: Stehend nach links
Foto: Archiv Alice Strobl/ALBERTINA, Wien

Studie zu Bildnis Hermine Gallia: Stehend nach links

Gustav Klimt

1903/04




Object numberGKZ1048
Strobl-Nr.Strobl 1048
Künstler:in (Wien 1862 - 1918 Wien)
Dargestellt (Freudenthal, Schlesien 1870 - 1936 Wien)
Date1903/04
Dimensions45 × 31 cm
MediumSchwarze Kreide auf Papier
Exhibitions
  • 1962 Wien, Galerie Christian M. Nebehay (15.10.1962 - 24.11.1962)
  • Published References
  • Christian M. Nebehay, Gustav Klimt. 150 Bedeutende Zeichnungen, Katalog V, Wien 1962, Nr. 30f
  • Fritz Novotny/Johannes Dobai, Gustav Klimt, Salzburg 1967, S. 334
  • Christian M. Nebehay, Gustav Klimt Dokumentation, Wien 1969 (Abb. 436)
  • Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen 1878–1903, Bd. I, Salzburg 1980, WV-Nr. 1048, S. 298 (Abb. S. 299)
  • Provenance
  • 30.11.-1.12.1972 Karl & Faber Kunstauktionen, München, Los 799 (Taf. 77)
  • Besitzer:in unbekannt
  • Kunsthandel Martin Suppan, Wien
  • Privatsammlung, Schweiz (erworben von Kunsthandel Martin Suppan) [Quelle: Galerie Kornfeld Auktionen]
  • 17.6.2022 Galerie Kornfeld Auktionen, Bern, Los 100 (nicht verkauft)

  • Auktion Karl & Faber Kunstauktionen (gegründet 1923 in München)ehemalige:r Besitzer:inehemalige:r Besitzer:in(gegründet 1974 in Wien)Besitzer:in, SchweizAuktion Galerie Kornfeld Auktionen AG [nicht verkauft](Bern)
    Auktionskatalog
    Galerie Kornfeld Auktionen AG, 2022:

    Zustand
    Auf beigem, festem Japan, minim gebräunt. Mit mehreren Knicken in den unteren Ecken. Vereinzelte Fleckchen. Rückseitig mit Spuren einer alten Montierung

    Erläuterungen
    Für das sich heute in der National Gallery in London befindliche und 1904 datierte Gemälde «Bildnis Hermine Gallia» entstanden wohl in den Jahren 1902/1903 Studien in drei verschiedenen Reihen. Bei der ersten Studienreihe stellte Gustav Klimt das Modell sitzend dar, bei der zweiten Serie trägt die Dame eine Stola, in der dritten eine aufwendige Schleppe – so, wie es dann schliesslich im Gemälde auch umgesetzt wurde
    Vom Kaiser mit dem Ehrentitel "Regierungsrat" ausgezeichnet, arbeitete Moritz Gallia erfolgreich als Kaufmann und machte mit seinen Beteiligungen ein stattliches Vermögen. Das Ehepaar Gallia stand zahlreichen Kulturschaffenden in Wien nahe, etwa Josef Hoffmann oder Carl Moll, oder eben auch Gustav Klimt, der Hermine Gallia eindrücklich porträtierte. Er begann das Bild 1903 und vollendete es Anfang 1904. Die hier angebotene Zeichnung aus der dritten Studienreihe zeigt sein eindrückliches Können, die charakteristischen Züge einer Person einzufangen. Die Zeichnung mit den angedeuteten Spitzenärmeln und der fallenden Stola lässt den sich schliesslich im Gemälde entfaltenden Detailreichtum erahnen. Eine der schönsten Vorarbeiten für das Porträt Hermine Gallia


    Last edited27.12.2025

    Informationen zu diesem Werk können sich aufgrund laufender Forschungsarbeiten ändern.

    Information about this work may change as the result of ongoing research.
    ExpandView PDFPermalinkhttps://digitalepublikationen.albertina.at/en/objects/19-592963/studie-zu-bildnis-hermine-gallia-stehend-nach-links