Foto: © Auktionshaus im Kinsky GmbH, Wien
Studie zu Bildnis Serena Lederer: Stehend mit Schleppe nach links
Foto: © Auktionshaus im Kinsky GmbH, Wien

Studie zu Bildnis Serena Lederer: Stehend mit Schleppe nach links

Gustav Klimt

1898/99




Object numberGKZ3325
Strobl-Nr.Strobl 3325
Künstler:in (Wien 1862 - 1918 Wien)
Dargestellt (Budapest 1867 - 1943 Budapest)
Date1898/99
Dimensions45 × 30,5 cm
MediumSchwarze Kreide auf Papier
Markingsl.u. Nachlaßstempel (gerändert)
Published References
  • Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen Nachtrag 1878–1918, Bd. IV, Salzburg 1989, WV-Nr. 3325, S. 70 (Abb. S. 71)
  • Provenance
  • 1918 Nachlass Gustav Klimt, Wien
  • Galerie Würthle, Wien
  • Privatbesitz, Österreich
  • 12.10.2004 Wiener Kunstauktionen, Wien, Los 55 (Abb. S. 69) (nicht verkauft) [Quelle: artprice
  • dort zusätzlich als Serena Lederer bezeichnet]
  • Besitzer:in unbekannt

  • ehemalige:r Besitzer:in Nachlass Gustav Klimt (Wien 1918)ehemalige:r Besitzer:in(Wien)ehemalige:r Besitzer:in, ÖsterreichAuktion Wiener Kunstauktionen [nicht verkauft](Wien)Besitzer:in
    Werkverzeichnis
    Alice Strobl, 1989:
    Studie für das Bildnis Serena Lederer im Metropolitan Museum, New York. Der Studie Kat. Nr. I/442 vorangehend
    Auktionskatalog
    Wiener Kunstauktionen, 2004:
    Studie für das Bildnis Serena Lederer im Metropolitan Museum, New York.

    Die Dargestellte ist die Gattin des Industriellen August Lederer, des wichtigsten Gönners von Gustav Klimt.

    "... Frau Serena Lederer war in ihrer Jugend eine strahlende Schönheit und - zu allen Zeiten ihres Lebens - eine "grand dame", mit den Allüren einer solchen. Sie stammte aus der Familie Pulitzer. Noch heute ist auf der ganzen Welt der Pulitzer-Preis bekannt, der alljährlich von der Columbia University, New York, für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Journalismus verliehen wird. Joseph Pulitzer, der ihn stiftete, stammte aus Ungarn, war nach den USA ausgewandert und hatte es dort als Herausgeber von Zeitungen zu großem Ansehen gebracht und ein beträchtliches Vermögen erworben.

    Wir können annehmen, dass Frau Serena Lederer das Zustandekommen der größten und bedeutendsten Privatsammlung Klimtscher Bilder zu verdanken war.

    Darüber hinaus besaß das Ehepaar aber auch die umfangreichste Sammlung Klimtscher Handzeichnungen. Noch gegen Ende des Ersten Weltkriegs erschienen 25 auserlesene Blätter der Sammlung Lederer in einer Faksimile-Ausgabe. Dies waren Blätter, die das Ehepaar von Klimt selbst erworben hatte."

    (Christian Nebehay, Gustav Klimt. Von der Zeichnung zum Bild, Wien 1992, S. 194)


    Last edited26.12.2025

    Informationen zu diesem Werk können sich aufgrund laufender Forschungsarbeiten ändern.

    Information about this work may change as the result of ongoing research.
    ExpandView PDFPermalinkhttps://digitalepublikationen.albertina.at/en/objects/19-595814/studie-zu-bildnis-serena-lederer-stehend-mit-schleppe-nach