Studie zu Bildnis Serena Lederer: Stehend mit Schleppe nach links
Gustav Klimt
1898/99
ehemalige:r Besitzer:in1918 Nachlass Gustav Klimt (Wien 1918)ehemalige:r Besitzer:in Galerie Würthle (Wien)ehemalige:r Besitzer:in Privatbesitz , ÖsterreichAuktion12.10.2004 Wiener Kunstauktionen [nicht verkauft](Wien)Besitzer:in Besitzer:in unbekannt
Werkverzeichnis
Die Dargestellte ist die Gattin des Industriellen August Lederer, des wichtigsten Gönners von Gustav Klimt.
"... Frau Serena Lederer war in ihrer Jugend eine strahlende Schönheit und - zu allen Zeiten ihres Lebens - eine "grand dame", mit den Allüren einer solchen. Sie stammte aus der Familie Pulitzer. Noch heute ist auf der ganzen Welt der Pulitzer-Preis bekannt, der alljährlich von der Columbia University, New York, für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Journalismus verliehen wird. Joseph Pulitzer, der ihn stiftete, stammte aus Ungarn, war nach den USA ausgewandert und hatte es dort als Herausgeber von Zeitungen zu großem Ansehen gebracht und ein beträchtliches Vermögen erworben.
Wir können annehmen, dass Frau Serena Lederer das Zustandekommen der größten und bedeutendsten Privatsammlung Klimtscher Bilder zu verdanken war.
Darüber hinaus besaß das Ehepaar aber auch die umfangreichste Sammlung Klimtscher Handzeichnungen. Noch gegen Ende des Ersten Weltkriegs erschienen 25 auserlesene Blätter der Sammlung Lederer in einer Faksimile-Ausgabe. Dies waren Blätter, die das Ehepaar von Klimt selbst erworben hatte."
(Christian Nebehay, Gustav Klimt. Von der Zeichnung zum Bild, Wien 1992, S. 194)
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