Zwei Frauenköpfe, im Dreiviertelprofil nach links und im Profil nach links
Gustav Klimt
1898
Object numberGKZ440
Strobl-Nr.Strobl 440
Künstler:in
Gustav Klimt
(Wien 1862 - 1918 Wien)
Date1898
Dimensions13 × 18 cm (5 1/8 × 7 1/16 in.)
Blatt: 26 × 26 cm
MediumBleistift auf Papier
Inscribedl.u. "88/28", unleserlicher Text, "K 4566", "/VI/897"
Markingsverso Stempel "Nachlass Gustav Klimt Sammlung R. Zimpel"
Besitzer:in
Besitzer:in unbekannt
Curatorial RemarksThalia und MelpomeneExhibitionsehemalige:r Besitzer:in1918 Nachlass Gustav Klimt (Wien 1918)ehemalige:r Besitzer:invermutlich: 1918-1950 Johanna Zimpel (Wien 1873 - 1950 Wien)ehemalige:r Besitzer:in(vermutlich 1950) Rudolf Zimpel (Wien 1898 - 1984 Mödling)ehemalige:r Besitzer:inab 1975 Galerie Christian M. Nebehay (Wien)ehemalige:r Besitzer:in Privatsammlung , ÖsterreichAuktion18.9.2024 Dorotheum Wien [8000]Besitzer:in Besitzer:in unbekannt
Werkverzeichnis
Alice Strobl, 1980: Studie für die Reinzeichnung "Thalia und Melpomene", Kat. Nr. 441.
Ursprünglich als Hochformat geplant. Möglicherweise angeregt durch eine Darstellung von J. V. Krämer (1861-1949) in Ver Sacrum 1898, 1. Heft, Abb. 7 sowie durch eine von H. Froitzheim in "Jugend" 1898, Abb. S. 487. Für die "Melpomene" dürfte Kolo Mosers Farblithographie "Ein decorativer Fleck in Roth und Grün" (Ver Sacrum 1898, 1. Heft, S. 11) als Vorbild gedient haben.
Marian Bisanz-Prakken, 2024: Eine sehr ähnliche, aber seitenverkehrte Komposition der beiden Musen Thalia und Melpomene, Sinnbilder für Komödie und Tragödie, publizierte Johann Viktor Krämer 1898 im ersten Heft der Zeitschrift VER SACRUM (vgl. Strobl, Band I, S. 140, Abb. S. 136). Die größere, bildhaft gestaltete Fassung des Motivs (Strobl Nr. 441), die wesentlich vom niederländischen Symbolisten Jan Toorop inspiriert wurde, befindet sich in der Albertina Wien, Inv. Nr. 36059.
Last edited16.01.2026
Informationen zu diesem Werk können sich aufgrund laufender Forschungsarbeiten ändern.
Information about this work may change as the result of ongoing research.
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