Foto: © Ketterer Kunst GmbH & Co, München
Kauernder Halbakt von vorne
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Kauernder Halbakt von vorne

Gustav Klimt

1901




Object numberGKZ826
Strobl-Nr.Strobl 826
Künstler:in (Wien 1862 - 1918 Wien)
Date1901
Dimensions45,7 × 31 cm
MediumSchwarze Kreide auf Papier
Signedr.u. "G.K." (getilgt)
Inscribedr.u. "R"; verso M. "27", l.u. "Kl II 7", r.u. "- TITT -" und eine eingekreiste unleserliche Zahl
Curatorial RemarksBeethovenfriesExhibitionsPublished References
  • 3. Internationale der Zeichnung, Sonderausstellung Gustav Klimt und Henri Matisse (Ausst. Kat. der Stadt Darmstadt, Mathildenhöhe, Darmstadt 1970), Darmstadt 1970, Kat. Nr. 40 (mit s/w-Abb.)
  • Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen 1878–1903, Bd. I, Salzburg 1980, WV-Nr. 826, S. 242 (Abb. S. 243)
  • Provenance
  • Carl Reininghaus, Wien
  • Galerie Wolfgang Gurlitt, München
  • Galerie Gunzenhauser, München
  • Privatsammlung, Süddeutschland
  • 9.6.2012 Ketterer Kunst München, Los 19 (Abb. S. 35)
  • Besitzer:in unbekannt

  • ehemalige:r Besitzer:in(Graz 1857 - 1929 Wien)ehemalige:r Besitzer:in(München)ehemalige:r Besitzer:in(München)ehemalige:r Besitzer:in, SüddeutschlandAuktion Ketterer Kunst GmbH & Co. KG [20000](München)Besitzer:in
    Werkverzeichnis
    Alice Strobl, 1980:
    Studie für den "Nagenden Kummer"
    Auktionskatalog
    Ketterer Kunst GmbH & Co. KG, 2012:
    Für das Secessionsgebäude von Josef Maria Olbrich fertigt Klimt 1902 den berühmten "Beethovenfries" an, der noch heute im Untergeschoss des Baus zu besichtigen ist. Es "gibt eine bildliche Interpretation der 9. Symphonie von Beethoven wieder, die neuesten Forschungen zufolge einer Ausdeutung dieser Komposition durch Richard Wagner folgt, die er 1846 in einer Publikation festgelegt hat. Erst der Vergleich dieser Erläuterungen mit den ausgeführten Darstellungen läßt die schöpferische Potenz Gustav Klimts entsprechend hervortreten." (Strobl, Bd. I, S. 221). Die hier vorliegende Zeichnung ist eine Studie für den "Nagenden Kummer" an einer der Schmalseiten dieses Frieses (Novotny-Dobai 127). Wie auch in der Endfassung ist der Körper hier mit einem durchscheinenden Schleier bedeckt, den Klimt in genialer Weise mit zartem Strich andeutet. Den fast koketten Blick der Figur verwirft er, um dem Schmerz der Dramatik den Vorzug zu geben. [DB]

    Last edited27.04.2026

    Informationen zu diesem Werk können sich aufgrund laufender Forschungsarbeiten ändern.

    Information about this work may change as the result of ongoing research.
    ExpandView PDFPermalinkhttps://digitalepublikationen.albertina.at/objects/19-592739/kauernder-halbakt-von-vorne