Studie zu Bildnis Adele Bloch-Bauer: Stehend nach links, die Hände ineinandergelegt
Gustav Klimt
1903
Object numberGKZ1089
Strobl-Nr.Strobl 1089
Künstler:in
Gustav Klimt
(Wien 1862 - 1918 Wien)
Dargestellt
Adele Bloch-Bauer
(Wien 1881 - 1925 Wien)
Date1903
Dimensions43,7 × 32,1 cm
MediumBleistift auf Papier
Markingsverso: Nachlassstempel Gustav Klimt
Besitzer:in
Besitzer:in unbekannt
Published Referencesehemalige:r Besitzer:in Nielsen Gallery (Boston, gegründet 1963)ehemalige:r Besitzer:in Privatsammlung , BostonAuktion6.12.2017 Karl & Faber Kunstauktionen [20000](gegründet 1923 in München)Besitzer:in Besitzer:in unbekannt
Werkverzeichnis
Alice Strobl, 1980: Ganz ähnlich Kat. Nr. 1090
Karl & Faber Kunstauktionen, 2017: Das Gemälde der Adele Bloch-Bauer aus dem Jahr 1907 ist legendär. 2015 wurde die Geschichte des Porträts, das als Hauptwerk des Goldenen Stils gilt, mit Helen Mirren in der Hauptrolle verfilmt.
Gustav Klimt war besonders an diesem Auftrag gelegen, weshalb er einige Studien schuf, die alle in seinen vorangegangenen Porträts verwendeten Bildnistypen wieder aufnahmen. So ist diese Variante der stehenden Adele Bloch-Bauer stark an dem Gemälde der Hermine Gallia aus dem Jahr 1904 angelehnt, welches sich in der National Gallery in London befindet, bloß seitenverkehrt. Besonders geeignet schienen die Entwürfe gewesen zu sein, die den Körper durch einen langen, bis zum Boden wallenden Umhang mit hochgestelltem Kragen und Rüschchenbesatz zu einem großen Ganzen zusammenfügen. – Stellenweise feine, kaum sichtbare Fältchen im Randbereich, leicht gebräunt, sonst sehr schön.
Gustav Klimt war besonders an diesem Auftrag gelegen, weshalb er einige Studien schuf, die alle in seinen vorangegangenen Porträts verwendeten Bildnistypen wieder aufnahmen. So ist diese Variante der stehenden Adele Bloch-Bauer stark an dem Gemälde der Hermine Gallia aus dem Jahr 1904 angelehnt, welches sich in der National Gallery in London befindet, bloß seitenverkehrt. Besonders geeignet schienen die Entwürfe gewesen zu sein, die den Körper durch einen langen, bis zum Boden wallenden Umhang mit hochgestelltem Kragen und Rüschchenbesatz zu einem großen Ganzen zusammenfügen. – Stellenweise feine, kaum sichtbare Fältchen im Randbereich, leicht gebräunt, sonst sehr schön.
Last edited31.12.2025
Informationen zu diesem Werk können sich aufgrund laufender Forschungsarbeiten ändern.
Information about this work may change as the result of ongoing research.
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