Foto: © Auktionshaus im Kinsky GmbH, Wien
Studie zu Bildnis Adele Bloch-Bauer: Stehend mit Boa von vorne
Foto: © Auktionshaus im Kinsky GmbH, Wien

Studie zu Bildnis Adele Bloch-Bauer: Stehend mit Boa von vorne

Gustav Klimt

1903/04




Object numberGKZ3530
Strobl-Nr.Strobl 3530
Künstler:in (Wien 1862 - 1918 Wien)
Dargestellt (Wien 1881 - 1925 Wien)
Date1903/04
Dimensions55 × 34,8 cm
MediumSchwarze Kreide auf Papier
Published References
  • Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen Nachtrag 1878–1918, Bd. IV, Salzburg 1989, WV-Nr. 3530, S. 134 (Abb. S. 135)
  • Provenance
  • Zeno Ritter von Liebl, Wien (1893-1979) [Quelle: Auktionshaus im Kinsky, Wien 2023]
  • 1977 Nike Wagner (Geschenk von Zeno Ritter von Liebl, Wien) [Quelle: Auktionshaus im Kinsky, Wien 2023]
  • Privatbesitz, Österreich [Quelle: Auktionshaus im Kinsky, Wien 2023]
  • Privatbesitz, Paris
  • 26.6.1991 Sotheby's, London, Los 224 (Abb. S. 35) nicht verkauft)
  • 22.6.2023 Auktionshaus im Kinsky, Wien, Los 4002 (Abb. S. 15)
  • Besitzer:in unbekannt

  • ehemalige:r Besitzer:in(Österreich, 1893 - 1979)ehemalige:r Besitzer:in Nike Wagner (geb. 1945 in Überlingen, Deutschland)ehemalige:r Besitzer:in, Österreichehemalige:r Besitzer:in, ParisAuktion London, Sotheby's [nicht verkauft]Auktion Auktionshaus im Kinsky [240000](Wien)Besitzer:in
    Werkverzeichnis
    Alice Strobl, 1989:
    Nicht verwendete Studie für das Bildnis Adele Bloch-Bauer von 1907. Sehr ähnlich Kat. Nr. I/1140. Ebenso wie dieses Blatt zu den späten Studien für das Bildnis Adele Bloch-Bauer von 1907 gehörend, was allein schon durch das Papierformat bewiesen wird.
    Auktionskatalog
    Auktionshaus im Kinsky, 2023:

    Die vorliegende Zeichnung, die Gustav Klimt als Studie im Zusammenhang mit dem "Bildnis Adele Bloch-Bauer" aus 1907 anfertigte, befand sich über Jahrzehnte in der Sammlung von Zeno Ritter von Liebl (1893-1979), Mitglied einer altösterreichischen Militäradelsfamilie, Journalist und Kulturkritiker. Zeno von Liebl war schon ab 1916 journalistisch tätig und Mitarbeiter der Zeitung „Die Stunde“. In den Kriegsjahren arbeitete er als Kulturschriftleiter beim „Neuen Wiener Tagblatt“ und dem „Wiener Mittag“, daneben war er freier Mitarbeiter in vielen Reichsblättern. Seine journalistische Arbeit nahm er nach 1945 wieder auf - als Leiter des Kulturressorts des „Wiener Kurier“ und in der „Welt am Abend“. Ingeborg Bachmann und Ilse Aichinger zählten zu den Schriftstellerinnen, die im Hause Liebl aufgenommen und protegiert wurden. Bis zu seinem Tod 1979 bewegte sich Zeno von Liebl vornehmlich in den Remigranten-Zirkeln um Hilde Spiel und Hans Weigel. Eine Freundin der späten Jahre war Nike Wagner, gebürtig aus dem Haus Wagner in Bayreuth. Sie war 1975 nach Wien gekommen, um ihre Dissertation über Karl Kraus („Geist und Geschlecht, Karl Kraus und die Erotik der Wiener Moderne“, Suhrkamp 1982) zu schreiben. Um 1977 erhielt Nike Wagner, die in Zeno von Liebl einen unentbehrlichen Zeitzeugen und Gesprächspartner fand, die Klimt-Zeichnung von diesem als Geschenk.


    Last edited31.12.2025

    Informationen zu diesem Werk können sich aufgrund laufender Forschungsarbeiten ändern.

    Information about this work may change as the result of ongoing research.
    ExpandView PDFPermalinkhttps://digitalepublikationen.albertina.at/objects/19-596021/studie-zu-bildnis-adele-blochbauer-stehend-mit-boa-von-vor